STADTPOLE BASEL

Stadtpole auf unterschiedlichen Maßstabsebenen
Spannungsfelder mit unterschiedlichem Flair charakterisieren die Innenstadt
Analysewerkzeug Wetterkarte
Gesamtstrategie: Überlagerung unterschiedlicher Handlungsfelder
Zielvorstellung für die Innenstadt: lebendige Vielfalt
Stadtraumsequenzen für die Clarastraße
Beispiel für eine schrittweise Gestaltung der Clarastraße
     


Strategieentwicklung & Gestaltungskonzept

Im zeitgenössischen Diskurs um Leitbilder für die Entwicklung von Innenstädten zeichnet sich eine neue Tendenz ab. Die Entdeckung der polyzentrischen und nachhaltigen Stadt, die flexibel auf Veränderungen der Umwelt reagiert. Basels Innenstadt könnte durch die Stärkung seiner polyzentrischen Stadtstruktur mehr Spielräume für eine dynamische Entwicklung gewinnen und sich besser mit angrenzenden Stadtquartieren und der Region vernetzen. Die Gestaltung innerstädtischer Räume ist nicht allein durch Wettbewerbe vor Ort zu entscheiden, sondern in eine gesamt-städtische, strategische Planung einzubetten. Für Basel ist damit die Chance verbunden, über gestalterische Kriterien hinaus eine Choreographie für das Zusammenspiel der unterschiedlichen Freiräume zu entwickeln. Voraussetzung ist, ein übergeordnetes, auf die gesamte Innenstadt bezogenes Gestaltungskonzept mit lokalspezifischen Gestaltungsempfehlungen zu verbinden. Maßgeblich für ein freiraumplanerisches Gestaltungskonzept Innenstadt sind drei Betrachtungsebenen: die Ebene Freiraumtypologien – Profilierung von Freiraumtypen, deren jeweilige Nutzung und Rolle innerhalb der Innenstadt die Ebene Netz – Herausarbeiten wesentlicher Bewegungslinien einschließlich ihres Charakters und Funktion die Ebene Spannungsfelder – Definition von Spannungsfeldern, die sich jeweils durch spezifische Raumstruktur, Programmatik und Identität auszeichnen.