HELDENWELT GLADBECKER ALPEN

Das Team bestand aus vier Büros. Wir entwickelten zusammen eine Vision
Vorhandenes als Ressource nutzen
Eine Basisstation dient als strategischer Eingang
Die Halden werden durch die Nutzer selbst angeeignet und für Sportaktivitäten genutzt
Eingänge werden geschaffen und zeigen deutlich: ‚Hier geht’s zur Heldenwelt’
Die vier Halden haben vier unterschiedliche Charaktere und Atmosphären
Für die weitere Entwicklung der Gladbecker Alpen schlagen wir die Einrichtung eines begleitenden Gremiums, des Alpenrates, vor.
Der Alpenrat hat die Aufgabe, wichtige strategische Entscheidungen der Haldenentwicklung zu begleiten
Der Prozess der Transformation fängt heute an
 

Heldenwelt Gladbecker Alpen

Halden sind das Markenzeichen des Ruhrgebietes. Sie sind markante Orientierungspunkte in einer verstädterten Landschaft und fest verankert im öffentlichen Bewusstsein. Im Umgang mit ihrer Nutzung hat mittlerweile ein Paradigmenwechsel stattgefunden. Hatte lange Zeit die Besetzung der Haldenrücken mit künstlerischen Objekten oder touristischen Attraktionen hohe Priorität, so zeigt sich heute, das eine intensive Programmierung der Halden kaum noch leistbar ist. Anstatt die „Gipfel“ der Gladbecker Alpen noch weiter mit künstlerischen Mitteln oder anderen touristischen Attraktionen zu überhöhen, schlagen wir eine horizontale Strategie vor.

Horizontal steht hierbei für Attribute wie „flach, niederschwellig, vernetzt, verwoben, in die Breite gehend, auf Augenhöhe“. Unser Konzept sieht vor, das Ensemble der Gladbecker Halden intensiv in seinen stadträumlichen, landschaftlichen und stadtgesellschaftlichen Kontext einzubetten. Hierbei spielen die Menschen eine besondere Rolle, die die Gladbecker Alpen nutzen wollen und die die Haldenwelt „zu ihrem Ding machen“. Deshalb schlagen wir für die weitere Entwicklung der Gladbecker Alpen die Einrichtung eines begleitenden Gremiums, des Alpenrates, vor. Der Alpenrat hat die Aufgabe wichtige strategische Entscheidungen der Haldenentwicklung zu begleiten.