KOMMUNIKATIONSKONZEPT MÜLLER-/ TURMSTRASSE

Vorgehensweise Kommunikationskonzept
Wie wird auf der Müllerstraße kommuniziert? Expertengespräch im Simit Evi
Mentale Karten von Anwohnern und Gewerbetreibenden
Analyse: Raumrythmus und -taktung
Analyse: Geschwindigkeiten und Frequenzen
Analyse: Verbreitung der Sanierungszeitung "die ecke"
Analyse: Kartierung aller Kundenstopper entlang der Müllerstraße
Analyse: Kommunikationsräume
Maßnahmenkatalog
Räumliche Wirkung der Maßnahmen


STRASSENGEBRAUCH KOMMUNIZIEREN

Die Müller- und Turmstraße sind zwei in die Jahre gekommene Einkaufsstraßen in Berlin-Wedding und Moabit. Ihre Blütezeiten liegen vor der Wende. Heute kämpfen sie mit leeren Kinos und Kaufhäusern, billigen Ketten und viel Verkehr. Die beiden Straßen sind Schnittstellen und Kontaktzonen unterschiedlicher Milieus. Die Potenziale ihrer Alltagskultur im öffentlichen Bewusstsein neu zu verankern, ist Ziel des Kommunikationskonzeptes. Ausgangspunkt ist die Realität der Straßen. Experten sind Geschäftsleute, Anwohner und Initiativen. Das Konzept ist ein flexibler Überbau und bündelt für die beiden Straßen jeweils zahlreiche Kommunikationsformen. Darunter finden sich Straßenportale in ein libanesisches Viertel oder den Weddinger Wochenmarkt, eine Abreißzettelkampagne an Fußgängerampeln, Harald Juhnke als Namenspatron für einen Park oder eine öffentliche Leuchtanzeige für den lokalen Mietspiegel.