SCHLOSSPLATZ BERLIN

Die unterschiedliche Oberflächenstruktur wird eine Vielzahl von Aktivitäten provozieren.
Das Lichtfeld überspannt unterschiedslos die Spuren von Schloss und Palast.
schlossplatz 03
             


Spezifische Unbestimmtheit

Der Wettbewerbsaufgabe liegt ein selbst geschaffenes Dilemma zu Grunde. Durch den Abriss der bisherigen Bebauung wurde die Zwischennutzung des Palasts der Republik beendet, ohne dass eine Klarheit darüber besteht, wann eine Neubebauung erfolgen wird. Es entsteht eine Brache für eine Zeit von fünf oder mehr Jahren. Der Entwurf sieht vor, statt nach Beendigung des Abrisses die Freiflächen neu zu designen und zu animieren, den dann bestehenden Status quo in seiner Rohheit zu akzeptieren und ihn zum Ausgangspunkt eines Konzeptes zu machen:
Die bestehende Oberfläche wird nicht verändert - die Fundamentruinen von Schloss und Palast, die Spuren des Abrisses, die Asphaltfläche des öden Vorplatzes bleiben erhalten und zeugen von der Widersprüchlichkeit des Ortes.
Ein Lichtvolumen aus 125 Lichtmasten markiert den Ort und gibt dem fragmentierten Stadtraum eine neue Orientierung.
Die minimale Gestaltung legt die Art der Nutzung nicht fest, sondern erlaubt unterschiedliche und nicht vorhersehbare Formen der Aneignung des Geländes.