WILHELM-LEUSCHNER-PLATZ

Einflussfaktor Ökonomien
2015
2020
2030
Temporäre Markthalle mit Plantage zum Selberpflücken
         


Von wiedergeborenen Ovalen und gedrehten Plätzen

Am südlichen Innenstadtring zählt der Wilhelm-Leuschner-Platz zu den wenigen, noch unbesetzten Filetstücken der Leipziger Innenstadt. Ein schwacher Entwicklungsdruck und hohe Erwartungen an eine qualitätvolle Entwicklung halten das Areal seit mehr als zwei Jahrzehnten offen. Eine präzise Analyse der Platzgeschichte beleuchtet die Hauptfaktoren dieses automatischen Städtebaus und führt zu einer Strategie, die drei Ansätze kombiniert: den Adhoc-Urbanismus – Städtebau nach Mehrheitsprinzip, den Robustes-Gerüst-Urbanismus – Entwicklung entlang eines zuvor definierten Konzeptes mit festgeschriebenen öffentlichen Räumen und Baufeldern, den Freistil-Urbanismus – erst testen, dann verwerfen oder weitermachen.